Oliver Mattheis gewinnt MTB Marathon in Pfronten

Am Samstag ging Oliver Mattheis in seiner Heimat Pfronten beim MTB Marathon an den Start. Insgesamt gab es hier vier Strecken zur Auswahl: die Kategorien Klapprad, Kurzstrecke, Marathonstrecke und die Extremstrecke. Nachdem Mattheis schon drei mal, zuletzt 2016, die Kurzstrecke gewonnen hat, hat er sich in den darauffolgenden Jahren auf die Marathondistanz konzentriert. Leider begleitet ihn jährlich das Pech, immer wieder einen Defekt in der selben Abfahrt zu erleiden, so dass er die Marathondistanz mit der bisherigen Bestleistung 2019 auf Platz 2 abgeschlossen hat. Dieses Jahr konzentrierte er sich auf die Extremstrecke. Hier mussten 78km und ca 2600 hm bestritten werden. Gleich nach dem ersten Anstieg auf den Breitenberg setzte sich Mattheis mit Matthias Alberti von den Verfolgern ab. Die zweiköpfige Spitzengruppe wurde schließlich im gesamten Rennverlauf nicht mehr eingeholt. Mattheis gelang es auch erst beim letzten Anstieg, wieder auf den Breitenberg, einen Vorsprung auf Alberti mit ca. 4:15 Minuten herauszufahren. Leider erlitt er wieder in der letzten Abfahrt einen Defekt, welchen er dank des herausgefahrenen Vorsprungs reparieren konnte, bevor sein Verfolger an ihm vorbei ziehen konnte. Dennoch wurde es auf die letzten Meter nochmal spannend. Mattheis gewann die Extremstrecke des MTB Marathons vor Matthias Alberti.

Hermann Keller siegt beim Kriterium in München

Am Samstag den 23.07 macht sich eine kleine Fraktion aus Wangen auf zur Allianz Arena in München. Der Plan war jedoch nicht das Besuchen eines Fußballspiels des FC Bayern, sondern die Teilnahme am Finallauf der Donnerstagsrennserie der München Radvereine.

In dem über 40 Runden (60Km) Rennen der Elite Amateure war Hermann Keller, für das Team Embrace The World fahrend, der einzige Wangener am Start. Da ein gemeinsamer Start mit den Amateuren vollzogen wurde, bekam Keller jedoch Gesellschaft durch den in seinem zweiten Lizenzrennen startenden Wangener Simon Wittman. Das Tempo wurde von Beginn an hochgehalten, wofür sich vor allem die Akteure des Continental Teams Vorarlberg verantwortlich zeigten. Entscheidend absetzen konnte sich allerdings niemand, weshalb neun der zehn zu fahrenden Wertungen im Sprint ausgefahren wurden. Keller konnte sich hierbei stets gut platzieren und sammelte Punkt um Punkt. Wittmann hingegen hatte Schwierigkeiten in den Sprints mitzumischen, was sicherlich auf seine noch fehlende Erfahrung in den Positionskämpfen zurückzuführen ist. Er versuchte sich durch eine Attacke Punkte zu ergattern, was allerdings durch das hohe Tempo des Fahrerfeldes eher aussichtslos erschien. Durch einen beherzten Schlusssprint konnte Keller auch die letzte Wertung und somit das Rennen mit einem komfortablen Vorsprung vor dem Vorarlberger Martin Meiler und dem Landshuter Leonardo Sansonetti gewinnen. Das Ergebnis des Amateurrennens war zum Zeitpunkt des Schreibens noch nicht veröffentlicht, allerdings schlug sich Wittmann sehr gut und ergatterte einen Platz in der Top 10. In der U13 Klasse vertrat Simon Peters die Wangener Farben. Aufgrund der Übersetzungsbeschränkung und dem schnellen Kurs stets schnell kurbelnd, fuhr Peters ein beherztes Rennen und stellte eine gute Form unter Beweis. Nach dem Rennen konnte er sich über einen vierten Platz in der gemischten Wertung mit den Mädchen und einen dritten Platz in der Wertung der Jungs freuen.

Erfolgreiches Wochenende für die Fahrer der Rad-Union Wangen

Während Oliver Mattheis am vergangenen Wochenende in der Schweiz seinen nächsten Saisonsieg bejubeln konnte, fuhr Levi Meßmer auf einen starken zweiten Platz in Berghülen.

Beim Alb-Race in Berghülen, nähe Ulm, musste ein 6,5 Kilometer langer Rundkurs 20 mal bewältigt werden, sodass insgesamt 130 Kilometer zu fahren waren. Beim Rennen der Elite-Amateure ging Johannes Hermann gemeinsam mit Levi Meßmer an den Start, während Simon Wittmann sein Renndebüt für die Rad-Union-Wangen im Rennen der Amateure gab. Bereits im ersten Renndrittel selektierte sich das Feld stark, wobei sich Hermann und Meßmer in der ersten Gruppe platzieren konnten. Zusammen mit dem Lokalmatador Johannes Adamietz löste sich Hermann für einige Runden von der Verfolgergruppe, sodass sein Teamkollege einige Kräfte sparen konnte. Als die beiden Ausreißer gestellt wurden folgten zahlreiche weitere Attacken, wobei die beiden Fahrer der Rad-Union aufmerksam blieben und abwechselnd die Gruppen besetzten. Letztendlich war es erneut Adamietz, welcher für das UCI-Kontinental Team Saris-Rouvy-Sauerland fährt, der sich absetzte und als Solist das Rennen für sich entscheiden konnte. Dahinter schaffte es auch Meßmer sich knapp zehn Kilometer vor Ziel von den verbliebenen Fahrern zu lösen und erzielte damit einen starken zweiten Platz. Während Hermann noch als zwölfter die Ziellinie überquerte, konnte auch Simon Wittmann mit seinem sechsten Platz zufrieden sein.

Am Samstag ging Oliver Mattheis in Bulle in der Nähe des schweizerischen Freiburg bei einem Kriterium über 50 Runden á 800m (insg. 40km) an den Start. Das Rennprofil war wie geschnitten für ihn. Das Tempo war vom Start weg ziemlich hoch. Mattheis setzte sich direkt zu Beginn mit einer 4 köpfigen Gruppe vom Feld ab, welche sich mit der Zeit zuerst auf 2, dann auf nur noch einen Begleiter dezimierte. Schlussendlich konnte er mit einer gezielt gesetzten Attacke 3 Runden vor Schluss auch seinen Mitstreiter abhängen und legte mit kleinen Vorsprung einen Solosieg hin. Am Sonntag ging er beim GP Ticino in Lodrino (ital. Schweiz) an den Start. Dort galt es eine Strecke von 155km und ca. 1.100hm zu absolvieren. Durch zahlreiche Attacken platzierte sich Mattheis in der Spitzengruppe, welche er zwischenzeitlich auch anführte. In den letzten beiden Runden musste schließlich zwei mal ein Anstieg über jeweils 300hm absolviert werden. Der Schlusssprint erfolgte dann in einer kleinen Spitzengruppe mit rund 10 Fahrern, unter anderem dem schweizer Straßenmeister. Letztlich beendete Mattheis das Rennen auf einem starken 7. Platz.

Oliver Mattheis wird Gesamt-Dritter bei der internationalen Oder-Rundfahrt

Zur 41. Austragung der internationalen Oder-Rundfahrt ging die Rad Union Wangen mit fünf Fahrern an den Start. Neben dem Team Captain Oliver Mattheis waren Peter Clauß, Levi Meßmer, Roland Rädler und Elias Entrich dabei, die sich gegen 20 Teams, unter anderem aus den Niederlanden, behaupten mussten.

Zu bewältigen waren fünf Etappen an vier Tagen.

Los ging es am Donnerstag in Frankfurt (Oder). Dabei galt es bei widrigen Bedingungen den 1,5 Km langen Stadtkurs 50 mal zu absolvieren. Dort konnte Mattheis seine Fertigkeiten auf dem selektiven Kurs zeigen, musste sich allerdings im Schlusssprint dem zweifachen Bahn-Weltmeister Theo Reinhart und Jonas Tenbruck geschlagen geben  und sicherte sich den dritten Rang.

Am Folgetag standen flache 165 Km auf dem Programm. 20 Km vor dem Ziel wurde das Feld durch einen Sturz in mehrere Teile getrennt. Glücklicherweise befand sich Mattheis in der führenden Gruppe und konnte dadurch seinen dritten Rang verteidigen.

Foto: Anna Barke

Am Samstag stand am Vormittag ein 13 Km langes Einzelzeitfahren, sowie ein Rundkurs mit 75 Km am Nachmittag an. Beim EZF galt es, nicht zu viel Zeit auf die Spezialisten in dieser Disziplin zu verlieren. Auf der vierten Etappe ging es dann richtig zur Sache: Windkanten, Kopfsteinpflaster mit 16% Steigung und Regen zeigten den Charakter eines belgischen Klassikers. „Das ist Radrennen von Anfang an bis Ende“ so Peter Clauß als er im Ziel ankam. Zusammen mit Oliver konnte er sich in der Spitzengruppe zeigen und verhalf so Oliver mit einem siebten Platz zu einem nächsten Top-Resultat.

Als abschließende Etappe am Sonntag standen noch 110km an. Levi Meßmer versuchte es mit der Brechstange und konnte sich nach mehreren Anläufen in einer sieben Köpfigen Spitzengruppe absetzen. Diese rettete einen neun Sekunden Vorsprung bis ins Ziel. Meßmer gelang es dabei als vierter die Ziellinie zu überqueren. In der Gesamtwertung wurde es dabei noch einmal richtig spannend. Denn in der Gruppe befand sich außerdem der bis dahin neuntplatzierte Jonas Tenbruck, der sich durch Bonussprints bis auf neun Sekunden an Mattheis nähren konnte.

Foto: Anna Barke

Mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung und mehreren Top Ten Resultaten konnten die fünf Fahrer zufrieden die acht stündige Heimreise antreten.

Fakten:

  1. Etappe 75 km
  2. Etappe 164 km
  3. Etappe 13 km
  4. Etappe 75 km
  5. Etappe 110 km

Gesamt 437 km, Siegerzeit: 10 Stunden 1 Minuten

Mattheis fünfter hinter Profi-Podium

Die Rad-Athleten der Rad-Union Wangen starteten am Samstagabend in Kirchheim unter Teck bei der Wiederauflage der Radsportnacht. Jannik Steimle, gebürtiger Kirchheimer und Radprofi im Team Quickstep-Alphavinyl, hat das Rennen zusammen mit lokalen Radsportenthusiasten aus der Versenkung geholt und – das kann man sagen – erfolgreich wiederbelebt.
Neben ihm selbst standen Kim Heiduk vom Team Ineos Grenadiers und Marius Mayrhofer vom Team DSM an der Startlinie.
Aus Wangen waren Elias Entrich, Olivier Mattheis, Lukas Maurer und Peter Clauß angereist. Levi Meßmer legte den Weg von seinem Studienort Hohenheim standesgemäß mit dem Rad zurück.
Das Rennen wurde gleich von Beginn an mit hohem Tempo bestritten. Der winklige Innenstadtkurs machte es im Peloton hinten positionierten Fahrern schwer das Tempo der Spitze zu halten. Sportler, die auf der 1,1 Kilometer langen Runde überrundet zu werden drohten wurden gnadenlos aus dem Rennen genommen. Dieses Schicksal ereilte Entrich und Maurer zur Rennhälfte nach 35 Kilometern.

Kurz vorher löste sich die entscheidende 12-köpfige Spitzengruppe, nachdem viele kleinere Fluchtversuche immer wieder gestellt wurden. Mattheis gelang es nicht nur sich in der Kopfgruppe zu positionieren, er konnte sich im Finale sogar noch zusammen mit Florian Tenbruck vom Team Racing Students von dieser Gruppe lösen.
Ganz vorne machten die drei Profis den Sieg unter sich aus. Steimle gewann vor Heiduk und Mayrhofer. Mattheis musste sich Trenbruck im Sprint geschlagen geben und überquerte als fünfter die Ziellinie. Meßmer gelang es das Loch zur Verfolgergruppe – also der dritten Gruppe ab Platz 6 – zu schließen und Platz elf zu erkämpfen.

Gleich am Donnerstag geht für die Wangener weiter: nach einer langen Anreise wird die erste von fünf Etappen der Oderrundfahrt im Brandenburgischen Frankfurt anstehen.

Mattheis jetzt auch“Bayrischer Meister“

Oliver Mattheis holte sich am Samstag in Sonthofen beim 10. Andreas-Brandl-Gedächnisrennen den Sieg und wäre somit theoretisch auch bayrischer Meister. Zwei Landestitel in einer Saison sind allerdings doch zu viel des Guten. Da Mattheis für die Radunion Wangen startet und somit für einen baden-württembergischen Verein, ging der Landesmeistertitel an den 2. Platzierten.

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Bei sonnigen 25°C ging das Team der Radunion Wangen mit Oliver Mattheis, Peter Clauß, Marco Barke, Elias Entrich und Roland Rädler – letzterer startet noch unter der Amateurklasse – an den Start. 22 Runden, ca. 80km und 1.800hm galt es zu bewältigen. Gleich ab dem Startschuss ging es schnell zur Sache. Drei Runden vor Schluss konnte sich Mattheis durch eine Attacke vom Feld absetzen und den bis dato Führenden Tobias Kreuzer vom TSV Nittenau einholen. Letztlich legte er einen Solosieg mit beachtlichem Vorsprung auf die Verfolger hin.
Das Andreas-Brandl-Gedächnisrennen nur ein Teil der dreitägigen Allgäu Tour, die der RSV Sonthofen für die U11 und U13, also die ganz jungen Nachwuchsradsportler, ausgerichtet hat. Simon und Philipp Peter sowie Lenny Kerstens nahmen von Seiten der Rad-Union Wangen daran teil. Auf der Königsetappe am Samstag konnte sich Simon Peters den dritten Platz erkämpfen und sicherte sich am Ende sogar das blau-schwarze Trikot des besten Sprinters.
Zurück zur Elite: Am Freitag konnte sich Mattheis beim Kriterium in Baden-Baden schon einen soliden 7. Platz sichern. Als Abschluss dieses Rennwochenendes ging er schließlich am Sonntag beim Hegau Bikemarathon in seiner momentanen Wahlheimat Singen an den Start. Hier galt es eine Strecke von 98km und 2.700hm zu bewältigen. Er konnte sich in der UCI Klasse den 10. Platz sichern.
Am gleichen Tag starteten Levi Meßmer, Roland Rädler und Elias Entrich beim 24. Schlösserradrennen in Hohenheim. Meßmer gelang es sich auf dem schweren Kurs, der rund um den Campus seiner Universität führt, als siebter zu platzieren.
Nächsten Samstag reisen die Wangener nach Kirchheim unter Teck um am dortigen Abendkriterium teilzunehmen.