Ereignisreiches Wochenende der Wangener Elite-Fahrer

Am Samstag beim Qualifikationsrennen zur Deutschen Kriteriumsmeisterschaft in Fischbach bei Friedrichshafen war das Eliteteam der Rad Union Wangen aufgrund vieler krankheitsfälle stark dezimiert. So gingen mit Levi Messmer, Franz Schlachter und Oliver Mattheis nur 3 Fahrer an den Start. Durch zahlreiche Attacken versuchten sie sich an die Spitze zu setzen und so zu punkten, leider gelang dies aufgrund der starken Konkurrenz nicht so gut. Dennoch konnte Oliver Mattheis immerhin einen Punkt in einer Sprintwertung gewinnen. Levi Messmer war in einen Sturz verwickelt und verlor somit den Anschluss ans Feld. . Mattheis wurde schlussendlich 17. Schlachter 27, Meßmer und Valentin Kegreiß von der TSG Leutkirch 24.

Bild: Anna Barke

Am Sonntag ging Oliver Mattheis in Wyhl am Kaiserstuhl beim Kriterium über 55 Runden und 85km allein an den Start. Gleich zu Beginn gelang es ihm sich von dem Feld abzusetzen und somit sicherte er sich direkt 5 Punkte in der Sprintwertung. Daraufhin wurde er allerdings vom Feld wieder eingeholt. Durch zahlreiche Attacken versuche Oliver Mattheis sich immer wieder zu lösen. Erst als sich eine Spitzengruppe mit 8 Fahrern löste, schaffte er es nochmal sich von dieser abzusetzen, wurde allerdings 6 Runden vor dem Ziel wieder gestellt. In der Schlussrunde holte er nochmal 2 Punkte und landete somit auf Platz 4.

Bei der dritten Etappe des Interstuhl Cups in Durchhausen bei Tuttlingen, waren von der TSG Leutkirch Jakob Frech und Valentin Kegreiß, sowie Lukas Mauerer von der Radunion Wangen am Start. Frech startete in der Klasse der Junioren U19, während Mauerer in der Amateurklasse und Kegreiß in der Kategorie der Elite Amateure startete. Alle 3 Rennklassen wurden gemeinsam gestartet und mussten die knapp 1,4 km lange Runde 65 mal bewältigen, was 88 km Renndistanz entspricht. Die Strecke war mit einem 5% steilen Anstieg nicht sonderlich herausfordernd, aber bei teilweise beengten Straßenverhältnissen mit mehreren engen Kurven gespickt. Zur Mitte des Rennens kam es zum Schlagabtausch der Favoriten mit Gegenseitigen Angriffen, bis sich schließlich der Gesamtführende der Serie, Nathan Müller aus Heilbronn, als Solist absetzte. Da keine Mannschaft stark genug war die Nachführarbeit zu organisieren war das Rennen um den Sieg gelaufen. Mauerer und Kegreiß verblieben in der Verfolgergruppe und schonten ihre Kräfte für den Schlusssprint, in dem Maurer knapp hinter dem Leutkircher die Ziellinie überquerte. Für den Wangener reichte es mit Platz 2 in der Amateur-Wertung sogar einen Podestplatz, während Valentin Kegreiß den 7. Platz in der Elite belegte. Jakob Frech beendete das Rennen in einer Gruppe von Junioren Fahrern knapp hinter dem Feld und erreichte Platz 4.

Rad-Union Wangen erneut Baden-Württembergischer Landesmeister

Neuzugang Oliver Mattheis siegt in Ellmendingen und macht die Titelverteidigung perfekt. Julian Schmid sichert sich den Titel in der U11.

Die diesjährige Landesmeisterschaft wurde, wie schon 2016, auf einer anspruchsvollen Strecke bei Pforzheim ausgetragen. Die siebeneinhalb Kilometer lange Runde, gespickt mit zwei giftigen Anstiegen, musste 13 Mal absolviert werden. Das Team der Rad-Union hätte unter normalen Umständen stattliche zwölf Fahrer umfasst. Durch Erklärungen bei mehreren Sportlern und die Tour de Benin, an der Hermann Keller teilnimmt, schrumpfte die Mannschaft auf fünf Sportler zusammen. Zusätzlich startete Lukas Maurer in der Amateurklasse. Außerdem nahm Valentin Kegreiß von der TSG 1847 Leutkirch am Rennen teil.

Das Rennen war von Beginn an von Attacken geprägt. Gleich in der zweiten Runde löste sich eine zweiköpfige Spitzengruppe, zu der Mattheis in letzter Sekunde aufschließen konnte, bevor ihr Vorsprung auf bis zu vier Minuten anstieg. Elias Entrich musste dem hohen Tempo Tribut zollen und Franz Schlachter erlitt einen Reifenschaden. Somit blieben nur Johannes Herrmann und Peter Clauß im Hauptfeld übrig. Nachdem es die beiden verpasst hatten sich einer vierköpfigen Verfolgerguppe anzuschließen reduzierte Herrmann die Gruppe durch wiederholte Attacken am Berg auf sieben Fahrer, darunter sein Teamkollege Clauß.
Die Spitzengruppe um Mattheis harmonierte hervorragend. Erst am letzten Anstieg wurde attackiert sodass die drei Fahrer einzeln in die finale Abfahrt und das drei Kilometer langes Flachstück einfuhren. Am Ortseingang Ellmendingens war die Gruppe allerdings wieder komplett und das Rennen wurde im Bergaufsprint an der 14 Prozent steilen Zielanstieg. Diesen konnte Mattheis, wenn auch knapp, für sich entscheiden.

Im Sprint ihrer Verfolgergruppe belegten Clauß und Herrmann die Plätze elf und zwölf, Kegreiß überquerte als 13. die Ziellinie.

Im Vorjahr waren es Fabian Danner und Peter Clauß, welche die Baden-Württembergische Meisterschaft mit einem Doppelsieg ins Allgäu holen konnten. Mit dem Sieg von Clauß 2018 hat die Rad-Union nun drei der letzten vier Austragungen dieses Rennens gewonnen.

In der U11 über drei kleinere Runden à 3,4 Kilometer sorgte Julian Schmid mit seinem Sieg für den zweiten Wangener Sieg des Tages. Simon Peters, Titelverteidiger in der U11, belegte im 20 Kilometer langen U13-Rennen Platz sieben.

Johannes Herrmann gewinnt in Backnang-Waldrems

Schwarzenberger fährt mit überlegener Form und starkem Team der Rad-Union Wangen zum Sieg

92 km, 1400 Höhenmeter, verteilt auf 40 Runden. So lauteten die Eckdaten des zweiten Radrennens der Saison, an dem das Elite-Team der Rad-Union Wangen teilgenommen haben. Kein Kinderspiel also. Entsprechend defensiv war die Taktik zunächst abgestimmt: „Wir wollten auf den ersten 20 km nur mitgehen, wenn Attacken gehen. Wenn sich bei Kilometer 20 noch keine Spitzengruppe etabliert hätte, wären wir selbst in die Offensive gegangen.“ Erklärte Herrmann nach dem Rennen.

Foto: Franziska Aylin /FS-Sportphotography

Dich es kam anders: Herrmann folgte einer Attacke nach 14 km und setzte sich mit zwei anderen Fahrern ab. Das Peloton lies das Trio gewähren. So wuchs der Vorsprung schnell an.
Schließlich – bedingt durch die Kürze der Runde – stand die Spitzengruppe kurz davor das Peloton zu überrunden. Jetzt oder nie, dachte sich Herrmann und lies seine Begleiter kurzer Hand stehen. So vollzog er allein die Überrundung der Hauptfeldes, wo seine fünf Teamkollegen – Marco Barke, Dennis Claßen, Levi Meßmer, Roland Rädler und Peter Clauß – sofort dazu übergingen das Tempo zu forcieren um die beiden übrigen Mitglieder der Spitzengruppe davon abzuhalten, ebenso das Feld zu überrunden.
Dazu Clauß: „Das war richtig gut: wir sechs von vorn, unsere neue Rennkleidung in der Frühlingssonne und auf dem Weg das Radrennen zu gewinnen.“
Aber bis dahin war es noch ein langer Weg, schließlich standen noch 16 Runden auf der Anzeigetafel.
Nachdem die beiden Ausreißer gestellt waren, folgten einige Attacken mit dem Ziel eine neue Spitzengruppe zu bilden. Und tatsächlich gelang es fünf Fahren sich auf den letzen 12 Kilometern noch einmal abzusetzen.
Mit Herrmann als sicherem Sieger versuchten die Wangener ihren Sprinter, Marco Barke, gut zu positionieren um Platz sieben zu sichern. Er wurde schließlich Zehnter.
Eine besondere Ehre wurde Barke, Herrmann und Meßmer nach dem Rennen zu teil: die drei wurden aufgrund des Siegs, bzw. ihrer starken Leistungen für die Anti-Dopingkontrolle ausgewählt. Für Meßmer war es das erste Mal: „ja, das Wasserlassen unter – direkter – Aufsicht war nicht ganz einfach. Zumal man nach einem Radrennen ja auch etwas dehydriert ist.“ So verzögerte sich die Heimreise des Wangener Busses etwas. Bei Erscheinen dieses Artikels sollten sie aber heinkehrt sein.

Foto: Franziska Aylin /FS-Sportphotography

Eine längere Heimreise hatte Teammitglied Oliver Mattheis. Aufgrund familiärer Bindungen in die Region startete er im österreichischen Leonding bei Linz beim ersten Rennen der österreichischen Bundesliga-Serie. Er beendete das vorzüglich besetzte, 154 Kilometer lange und recht bergige Radrennen auf einem starken 26sten Platz.

Nächste Woche starten die Wangener beim Klassiker in Zusamarshausen. Der Wetterbericht verspricht eisige Temperaturen, vielleicht sogar Niederschlag. Herausfordernde Bedingungen also.

Wangener Radsportler dominieren Landesmeisterschaft

Die Sportler der Rad Union Wangen freuten sich nach dem letztjährigen, Corona bedingten Ausfall der Baden-Württembergischem Meisterschaft sich dieses Jahr wieder mit den besten des Landes zu messen. Austragungsort war dieses Jahr die Radsport Hochburg in Wendelsheim bei Tübingen. Der selektive, 6,5km lange Kurs mit zwei Anstiegen und einer windanfällgen Passage musste je nach Altersklasse unterschiedlich oft absolviert werden. Von der Rad Union waren Sportler von der U11 bis in die Elite-Klasse weiblich und männlich am Start.

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Silias Motzkus Vierter bei Deutscher Kriteriumsmeisterschaft

Gießen. Es war die Neuauflage einer alten Idee. Vor dreißig Jahren wurde die letzte deutsche Meisterschaft in der Radsportdisziplin „Kriterium“ ausgetragen. Nach Corona-bedingtem Ausfall im letzten Jahr war es nun so weit. Die jeweils 20 besten aus vier Vorläufen waren für das Finale im hessischen Gießen qualfiziert. In Chemnitz gelang es Fabian Danner, Silias Motzkus und Peter Clauß sich zu bewähren, in Sulgen folgten Marco Barke sowie Thomas Lienert und in Kempten sicherte sich Dennis Claßen noch ein Ticket für das Finale.

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3 Podestplatzierungen für den Nachwuchs

Am Samstag , 14.8.2021 , fand bei sommerlicher Hitze das Biberacher Stadionrennen statt. Mit dabei waren 3 Radsportler der Radunion Wangen : Simon Peters U11, Jakob Schmid U13 und Malcolm Lee Otto U15.

Es standen 3 verschiedene Rennen auf dem Programm , die zusammen gewertet wurden : Sprint ,Ausscheidungsrennen und Punkterennen .

Simon Peters lieferte eine solide Leistung in allen 3 Rennen ab und konnte sich den 2. Platz in der Altersklasse U11 souverän sichern.

Jakob Schmid spielte seine Stärke im Sprint und im Punkterennen voll aus und konnte am Ende mit dem 3.Rang in seiner Klasse U13 sehr zufrieden sein.

Malcolm Lee Otto lieferte sich ein spannendes Kopf an Kopf Rennen und kam knapp hinter dem Erstplatziertem auf den 2.Podestplatz in der U15.