Praßbergschule holt den Wanderpokal

Am vergangenen Sonntag wurde im Bauhof unter „alten neuen“ Bedingungen für alle Sechs bis 15-Jährigen eine Stadtmeisterschaft ausgetragen. Der Rad-Union liegt die Jugend seit jeher am Herzen. Teilnehmen konnten alle Wangener Schüler und Jugendliche aus der Stadt und den umliegenden Ortschaften. Gewertet wurde eine Kombination aus Schnelligkeit und Geschicklichkeit. Die Veranstaltung wurde bei bestem Wetter durchgeführt. Alle Starter hatten Spaß und blieben verletztungsfrei. Mit dem Parcours kann man die Kinder spielerisch an das Radfahren heranführen, wobei sie ihr Fahrrad zu kontrollieren lernen. Leider viel die Teilnahme etwas gering aus, von den Anmeldungen sind nicht einmal die Hälfte der Kinder gekommen.

stadtmeisterschaft2015

 

Hier die Ergebnislisten:

Redspecer
Jg. 2003: 1. Platz Elias Müller Realschule, 2. Platz Timo Nadig GWRS Niederwangen
Jg. 2004: 1. Platz Maja Gralki RNG
Jg. 2005: 1. Platz Roy Schwerdtner GMS Praßberg, 2. Platz Quint Gasche GMS Praßberg,
3. Platz Beverly Anku GWRS Niederwangen
Jg. 2006: 1. Platz Navio Müller Bergerhöhe Schule
Schnellster Redspecer wurde Elias Müller Realschule

Knaxer
Jg. 2007: 1. Platz Miranda Anku GS Deuchelried, 2. Platz Marina Blaha,
3. Platz Annika Kempter, 4. Platz Eva Bungard alle GMS Praßberg
Jg. 2008: 1. Platz Elian Kirsner GS Deuchelried, 2. Platz Neo Schwerdtner GMS Praßberg
Schnellster Knaxer wurde Elian Kirsner GS Deuchelried

Der Wanderpokal des Stadtmeisters geht an die Praßbergschule. Die Rad-Union möchte auf jeden Fall diese Stadtmeisterschaft im nächsten Jahr wieder veranstalten.

Ab November trainieren die Nachwuchsfahrer der Rad-Union in der Argen-Insel allgemeine Athletik. Interessierte sind jederzeit willkommen. Trainiert wird immer Montags von 17-19 Uhr. Kontaktadresse. Edgar Deger Jugendleiter Tel. 07522/80672 sowie Klaus Wellmann Trainer Tel. 07522/914276

Schülerradsport wie zu alten Zeiten

Rad-Union Wangen veranstaltet am 27. September ihre Stadtmeisterschaft

Ein Bericht von Susi Weber auf schwäbische.de (23.2.2015)

Die Jugend liegt der Rad-Union seit jeher am Herzen. Seit mehr als 50 Jahren gibt es in ihren Reihen Schülerradsporttage, die mal hier, mal dort und in unterschiedlichen Formen über die Bühne gingen. 2015 soll es erstmals wieder eine Stadtmeisterschaft geben: am kommenden Sonntag im Bauhofgelände und unter „alten neuen“ Bedingungen für alle Sechs- bis 15-Jährigen.

Rad-Union-Vorsitzender Christian Rieg erinnert sich: „Es muss so Mitte der 80er-Jahre gewesen sein, als ich gemeinsam mit meinem Bruder Alexander auch mit dabei gewesen bin.“ Im Jahr 1986, so sagen es alte Rechnungen, wurden 254 Wurst und Semmel ausgegeben. Ergo müssten es auch annähernd so viele Teilnehmer gewesen sein, die beim damals noch als „Knax-Tag“ betitelten Wettbewerb rund um das Waldner-Gelände in der Nachfolge der „1. Schritt-Nachwuchsveranstaltungen“ teilgenommen haben.

Städtische Sportprominenz

Von Matthias Schmid bis Markus Düster finden sich nahezu alle Radsportler der Rad-Union in alten Siegerlisten wieder. Darüber hinaus findet sich auch andere städtische Sportprominenz, wie beispielsweise Ex-Handballer Reinhard Geyer. „Für uns war der Knax-Tag ein richtiges Highlight“, sagt Christian Rieg: „Da waren die Kumpels und Schulkameraden präsent, da hatte man einen schönen und lustigen Tag.“

Gemeinsam Spaß haben, den Radparcours möglichst fehlerfrei durchqueren, sich auf einem Rundkurs messen – das soll auch 2015 wieder Schüler und Jugendliche begeistern. „Wir haben uns entschlossen, den Schülerradsporttag vom Radkriterium abzutrennen und dem Nachwuchs wieder einen eigenen Tag zu widmen“, sagte Rieg schon zu Jahresbeginn. Dafür wurden Schulen angeschrieben, Preise ausgelobt, wurde mit der Stadtverwaltung ein Gelände ausgesucht und die Stadtmeisterschaft ausgeschrieben. „Wir hoffen natürlich, dass uns auch die Schulen entsprechend unterstützen und ihre Schüler motivieren“, sagt Rieg.

Preise für Schulen

Die teilnehmerstärkste Schule soll den Wanderpokal der ab diesem Jahr wieder regelmäßig stattfindenden Stadtmeisterschaft erhalten, die teilnehmerstärkste Schulklasse 100 Euro für die Klassenkasse. Gewertet wird – jeweils hälftig Geschicklichkeitsparcours und Rennen – nach Jahrgängen. Und „wie früher“ bekommt jeder, der mitmacht, eine Wurst mit Semmel und ein kleines Präsent.

Auf dem Parcours können sich – außerhalb der Wertung – auch unter Sechsjährige ausprobieren. „Es geht uns einfach auch um Spaß und den gewandten Umgang mit dem Rad“, erläutert Rieg. Daneben soll – bei Steaks und Würstle zur Mittagszeit und Kaffee und Kuchen am Nachmittag – auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen.

Start zur Stadtmeisterschaft am 27. September ist um 10 Uhr im Bauhof. Teilnahmeberechtigt sind alle Nichtlizenzfahrer im Alter zwischen sechs und 15 Jahre, die in Wangen wohnen oder dort zur Schule gehen. Einschreibungen sind auch am Veranstaltungstag noch möglich. Mitgebracht werden müssen lediglich ein verkehrssicheres Fahrrad und ein Helm.

Der Bayern-Express schlägt zu

Ein Bericht von Susi Weber in der Schwäbischen.de (21.09.2015)

Es war ein Rennen der Superlativen – und der Überraschungen. Sah es beim 82. Wangener Radkriterium erst nach einem Sieg von Florenz Knauer, dem Sieger des Jahres 2013, aus, so wendete sich gut 20Runden vor Schluss das Blatt. 3500 Zuschauer erlebten mit dem späteren Sieger Martin Reinert und seinem Teamkollegen Christian Grasmann, Alexander Krieger und Lukas Spengler ein Quartett, das sich auf und davon machte und – seit langem einmal wieder – eine Überrundungsprämie für sich verbuchte. Mit 59,0 Stundenkilometer legte Robert Müller darüber hinaus eine so noch nie dagewesene schnellste Runde auf den Asphalt.

„Ein sehr schneller Kurs, einer, der mir liegt: die Kurven nicht zu eng, sodass man Spaß hat, mit den Leuten hier zu fahren, die das können.“ So lautete die Beurteilung des Siegers Martin Reinert gestern Abend. 74 „Leute“ machten sich mit viertelstündiger Verspätung auf den Kurs, eigentlich 80 Runden und 92Kilometer lang. Dass es gestern dann – versehentlich – 93,15 Kilometer und 81 Runden wurden – Schwamm drüber! Geändert hätte die eine Runde weniger ohnehin nicht viel.

Die Entscheidung fällt früh

Denn die Entscheidung fiel – auch das überraschend – früh. Und für die meisten unerwartet. Zunächst machte Florenz Knauer seiner Favoritenrolle alle Ehre. Volle Punktzahl in den Wertungen eins und vier, dazu einmal drei, einmal zwei Punkte. Ergab nach fünf Wertungen stolze 15Zähler und die (vorübergehende) Führung. Punktetechnisch hatte sich dahinter Martin Reinert geheftet. Elf Zähler standen für ihn zu Buche. Zu diesem Zeitpunkt war schon eine Menge Kraft verbraucht. Das Rennen lief von Beginn an konstant schnell, Ausreißversuche wurden immer wieder eingedämmt, so richtig weg kam niemand. Dann setzte sich, zwischen fünfter und sechster Wertung, plötzlich der „Bayern-Express“, bestehend aus Reinert und Grasmann und unterstützt von Alexander Krieger und Lukas Spengler, in Bewegung. „Die Vier machen das jetzt unter sich aus“, war sich Markus Düster, ehemaliger Kriteriumssieger, sicher: „Da geht heute nichts mehr!“

Recht sollte er behalten. Mit jeder Runde setzte sich das Quartett noch weiter ab, holte sich Wertung Nummer sieben und fuhr dann wieder ins Feld hinein. „Unwahrscheinlich, dass Krieger in der Schlussspurt noch einmal volle Punktzahl schreibt“, war sich Düster sicher: „Das Feld hat eine Runde weniger in den Beinen und ist deutlich frischer.“ Genau so kam’s: Fabian Schormaier schnappte sich die Schlusswertung, Krieger wurde Zweiter und Fabian Danner setzte noch einmal alles in Bewegung, um wenigstens noch am Ende zu punkten. Reinert rollte gemütlich ins Ziel, die Hände in die Luft reckend.

„Ich bin schon einmal in der Jugend hier in Wangen gefahren“, erzählte der 23-Jährige vom RSV Irschenberg später: „Und im vergangenen Jahr, beim Regenrennen. Da war ich allerdings nicht so erfolgreich.“ Das Kriterium 2015 ging er gemeinsam mit Christian Grasmann an, einem in Wangen mehr als „alten Bekannten“: „Christian hat mir meine Sprints vorbereitet. Nach zwei, drei Wertungen war klar, dass ich auf Treppchenkurs liege. Dann hat sich diese Vier-Mann-Gruppe ergeben.“

„War das eine Härte heute“

„Ergeben“ hat sich hingegen für die Wangener Truppe eher weniger. „Die sind wirklich top gefahren“, lobte Rolf Keller von der Wangener Rad-Union später „seine“ Bundesligisten: „Meist hingen sie allerdings glücklos irgendwo als Sechster, Siebter drin – und es gab keine Punkte.“ Vom Rennen selbst zeigte sich Keller dennoch begeistert: „War das eine Härte heute, vom Start weg. So etwas haben wir schon lange nicht mehr gesehen.“

Reinert jedenfalls versprach, 2016 wiederzukommen. Für ihn bedeutete das Goldene Rad der Stadt Wangen den zweiten Sieg in diesem Jahr. Und will er Grasmanns Teilnahmen in Wangen toppen, dann gibt es noch viel zu tun.

Eine Bildergalerie vom Radkriterium finden Sie unter www.schwaebische.de/wangen. Darüber hinaus gibt es am heutigen Montag ab 18Uhr in Regio TV einen Filmbeitrag zu sehen.

Sonntag holt zwei Mal Bronze bei „BaWü“ Bahn

Wangen (dü) – Elias Sonntag Rad-Union gewann am Wochenende bei der Baden-Württembergischen Bahnmeisterschaft in der Juniorenklasse zwei Bronze Medaillen im Vierer und im Madison.

Am Freitag und Samstag wurden in Öschelbronn die Baden-Württembergischen Bahn- Meisterschaften austragen. Elias Sonntag von der Rad-Union startete hier als einziger Wangener Fahrer. Im Wettbewerb um die Vierer-Mannschaftsverfolgung fuhr Elias Sonntag in einer gemischten Mannschaft, die mit Fahrer aus Württemberg und Baden besetzt war, und erreichte mit diesem Team den 3. Platz.

Am Samstag startete der Wangener dann mit seinem diesjährigen Dauerpartner
Marc Dengler aus Öschelbronn im Madisonrennen. Diese Bahndisziplin ist ein Zweier-Mannschaftsrennen, bei dem „Rundenvorsprung vor Punkte“ zählt. Es wurden 100 Runden mit fünf Wertungen gefahren. Nach packenden Sprints und spannendem Rennverlauf erreichte Elias Sonntag mit seinem Partner aus Öschelbronn den 3. Platz.

BaWü_Oeschelbronn

Fabian Danner und Adrian Auerbacher beste Wangener

Wangen (dü) – Die Rad Union Fahrer überzeugen bei den Deutschen  Bergmeisterschaften in Ramstein. In der Männer Elite Klasse fährt Fabian Danner auf den 12. Platz, Timon Loderer wird 16. und Teamkollege Benedikt Philipp 24. Bei der U23 Klasse belegt Adrian Auerbacher Rang 12.

Am Sonntag stand im Pfälzer Wald die deutsche Bergmeisterschaft für die Fahrer der Rad-Union Wangen auf dem Programm. Die Strecke führte von Ramstein über zwei Berge zum Ziel auf die Lolosruhe. Dieser Berg ist mit 574 Meter Höhe nach der Kalmit der zweithöchste Anstieg im Pfälzer Wald. Gefahren werden mussten von den Fahrer zwei Läufe. Zuerst ein Zeitfahren, bei dem jeder Fahrer solo startet und versuchte die beste Zeit für sich zu fahren. Im zweiten Lauf wurde ein Verfolgungsrennen gefahren. So startet der schnellste aus dem Zeitfahren als erstes und dann jeder weitere Fahrer mit seinem Rückstand aus dem 1. Lauf. Wer nun als erstes oben ankommt gewinnt die Meisterschaft. Nur die ersten 30 vom Zeit-fahren qualifizierten sich dabei für das Verfolgungsrennen.

Gestartet wurde in zwei Klassen. Der U23 Altersklasse mit Adrian Auerbacher, Lars Nicolai und Nathan Sauter aus Wangener Sicht und in der Elite Männer Klasse mit Benedikt Philipp, Timon Loderer und Fabian Danner.

Adrian Auerbacher mit starkem ersten Lauf:

Beim Zeitfahren fuhr der Wangener die 9. schnellste Zeit in seiner Klasse und zählte somit im Verfolgungsrennen zu den Teilnehmer , die Aussichten auf eine gute Platzierung im Finale hatten. Lars Nicolai und Nathan Sauter erreichten das Finale leider nicht. im Finallauf musste Adrian Auerbacher dann leider etwas Federn lassen und erreichte als 12ter das Ziel. Dies ist ein sehr gutes Ergebnis bei diesem stark besetzten Rennen.  Deutscher Bergmeister wurde der letztjährige Juniorenweltmeister Lennard Kämna.

In der Elite Männer Klasse erreichten alle drei Wangener Fahrer das Finale. Im Zeitfahren fuhren Fabian Danner als 15., Timon Loderer als 17. und Benedikt als 24. in`s Ziel. Fabian Danner erwischte dann einen guten zweiten Lauf. Es gelang ihm drei vor ihm gestartete Fahrer aufzufahren. Im Ziel angekommen platzierte er sich  auf den ganz hervorragenden 12. Platz. Auch Timon Loderer fuhr einen Fahrer auf und wurde 16., Benedikt Philipp erreichte Rang 24.

Elias Sonntag fünfter beim BL Mannschaftszeitfahren

Wangen (dü) – Elias Sonntag von der Rad-Union Wangen fährt beim Bundesliga Team Zeitfahren mit dem Vierer des Landesverbandes aus Württemberg in Genthin auf den 5. Platz

Am Sonntag wurde in Genthin ein weiteres Bundesligarennen für die Juniorenklasse ausge-tragen. Bei einem Team Zeitfahren für Vierer Mannschaften starteten die besten deutschen Junioren für ihre jeweiligen Landesverbände. Elias Sonntagbildete mit Max Singer,  Jan Hugger und Luka Tetsche das Team aus Württemberg.

Das Rennen wurde auf einer flachen Strecke über eine Distanz von 50 Km ausgetragen. Leider verlor die Mannschaft aus Württemberg ziemlich früh einen Fahrer aus ihren Reihen, der dem hohen Tempo nicht mehr folgen konnte. So musste das Team den größten Teil der Strecke zu dritt fahren.  Dies bereitete dem Trio am Ende große Schwierigkeiten und sie konnten das Anfangs hohe Tempo nicht mehr bis zum Schluss halten. Die Mannschaft hatte sich vorgenommen, die Strecke unter einer Stunde zu fahren. Nach 50 Km erreichte Elias Sonntag dann mit seinen zwei verbliebenen Teamkollegen das Ziel in der Zeit von 1:00:50 Std. Dennoch sprang am Ende der 5. Platz unter den 15 teilnehmenden Teams heraus.