Wangener bestreiten Auftakt der bayrischen Straßenradsportsaison – Karl Herzog zweiter in der Hölle des Nordens

Beim Radrennen in Zusmarshausen waren vier Runden à ca. 25 Kilometer zu absolvieren, jeweils mit einem Anstieg pro Runde. Regen und nasse Straßen erschwerten die Bedingungen zusätzlich.

In den ersten beiden Runden fuhren die Allgäuer aufmerksam und versuchten, in entstehende Gruppen zu gehen. Es konnte sich jedoch zunächst keine Ausreißergruppe entscheidend absetzen.

In der zweiten Runde bildete sich am Anstieg eine Gruppe, in der keiner der Wangener vertreten war. Hintergrund war die Einschätzung, dass sich bei dem starken Wind keine Gruppe würde behaupten können. Die Gruppe arbeitete jedoch gut zusammen und erarbeitete einen Vorsprung von etwa einer Minute.

Im Feld übernahm anschließend die Equipe Stuttgart die Nachführarbeit und reduzierte den Rückstand bis zum nächsten Anstieg auf rund 20 Sekunden.

Dort gelang es Schmidberger, gemeinsam mit drei weiteren Fahrern zur Spitzengruppe aufzuschließen. Die vergrößerte Gruppe konnte sich bis zur Schlussrunde vorne behaupten.

Am letzten Anstieg setzten sich drei Fahrer aus der Gruppe ab und machten den Sieg unter sich aus. Dahinter kam es zum Sprint der Verfolgergruppe, in dem Schmidberger den 10. Platz belegte. Xaver Bochtler wurde im Hauptfeld auf Rang 30 gewertet. Es siegte der Schweizer Livio Stefani.

Unterdessen hat U19 Europameister Karl Herzog seine Palmarès um einen weiten Eintrag erweitert: Beim Junioren-Rennen des Klassikers Paris-Roubaix belegte er knapp Platz zwei hinter dem Niederländer Thijs Wiersma. Herzog bestritt das 106 Kilometer lange Rennen über die Rennen mit den legendären Kopfsteinpflasterpassagen im Trikot der Deutschen Nationalmannschaft. Dritter wurde der Franzose Alban Picard