Artikel in der "Schwäbischen" am 17.1.2013
Wangen erlebt die deutschen Topstars
Rad-Union organisiert 2013 die deutschen
Radsport-Meisterschaften der Elite –Vereinschef Rolf Keller ist „total
glücklich“

Im kommenden Jahr werden die
Topfahrer Deutschlands auf Wangener Straßen unterwegs sein. Unser Bild entstand
beim jüngsten Kriterium. (Foto: Susi Weber)
Von Steffen Lang
Wangen „Wir sind total glücklich.“ Rolf Keller,
Vorsitzender der Rad-Union Wangen, gönnte sich am Dienstabend im Kreis einiger
Vereinsmitstreiter erst einmal ein Bier zum im wahrsten Sinne des Wortes
Feier-Abend.
Kurz
zuvor war die Nachricht eingetroffen, dass die deutschen
Straßenrad-Meisterschaften im kommenden Jahr in Wangen stattfinden. Das hatte
der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) auf seiner Präsidiumssitzung in Berlin
beschlossen. Wangen sieht damit Straßenrennen und Zeitfahren der deutschen
Topstars.
„Die
Radsport begeisterte Stadt ist Heimat der Rad-Union Wangen, die im kommenden
Jahr ihr 100. Jubiläum feiert und die Meisterschaft als Höhepunkt ihrer
Feierlichkeiten ausrichten wird“, erklärt der BDR in seiner Stellungnahme. „Wir
freuen uns, mit der Rad-Union Wangen einen großartigen Partner für diese
wichtigen Meisterschaften gefunden zu haben,“ wird BDR-Vize-Präsident Udo
Sprenger zitiert. „Ihr könnt das, Ihr bekommt das“, habe Sprenger zu ihm
gesagt, erzählt Keller.
Die
Titelkämpfe im Straßenrennen, die traditionell Ende Juni eine Woche vor dem
Start zur Tour de France stattfinden werden, entscheiden sich auf einem 34
Kilometer langen selektiven Rundkurs. Dieser führt durch die Wangener
Innenstadt, aber auch nach Beutelsau, Leupolz, Karsee, Hannober, Amtzell,
Schomburg, Primisweiler, Niederwangen und Humprechts. Start wird vor dem
Rathaus sein, das Ziel in der Lindauer Straße. Die Zeitfahren werden auf einem
speziellen Kurs in Wangen stattfinden.
„Die
Stadt Wangen ist Heimat vieler talentierter Rennfahrer wie Straßenprofi Dominik
Nerz, Nationalfahrerin Sarah Düster oder die Geschwister Schweizer“, erklärt
der BDR in seiner bundesweit von den Agenturen verbreiteten Nachricht weiter.
Und auf diese Fahrer freut sich auch Keller. „Dominik hat mich gerade angerufen
und gesagt, dass er sich riesig freut“, berichtet der Rad-Unionschef freudestrahlend.
„Und
nun müssen wir nach Hause“, schließt Keller schmunzelnd das Gespräch, „und
unsere Frauen beruhigen. Denn sie sehen uns im ersten Halbjahr 2013 sicherlich
kaum noch.“
(Erschienen:
17.01.2012 20:15)
|